Die neuen Richtlinien setzen ein starkes Zeichen: Pflege soll wieder mehr das sein, was sie im Kern bedeutet – individuelle Zuwendung, echte Bedarfsorientierung und erlebte Qualität. Die Zeiten, in denen Pflegequalität sich vor allem in Aktenordnern niederschlugen, gehen zu Ende. Im Mittelpunkt stehen nun die Menschen – und das, was tatsächlich bei ihnen ankommt.
Ziel ist es, Pflegebedürftigkeit besser zu verstehen, Pflegeprozesse konsequent an den Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten und vor allem: wegzukommen von einer rein dokumentationsbasierten Prüfung hin zu einem ganzheitlichen Bild der Versorgung.
Neu ist ein Bewertungssystem von A bis D, das Auffälligkeiten und Defizite deutlich differenzierter erkennbar macht. Damit können Pflegedienste gezielter an Verbesserungen arbeiten – und Pflegebedürftige erhalten ein klareres Bild von der tatsächlichen Qualität.